CB1000R - Charakter

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Charaktereigenschaften CB1000R

CB1000R

Unverblümter Performance-Naked-Stil, atemberaubende Beschleunigung, leichtes und gut ansprechendes Handling und Adrenalinstöße schon beim kleinsten Dreh aus dem Handgelenk - die neue CB1000R packt vollblütige Supersportleistung der Literklasse in eine kompakte, aufs Wesentliche reduzierte und muskulöse Form. Also genau das Richtige für eine gute Zeit zusammen mit Freunden, wenn man neonglänzende Boulevards auf der Suche nach Fun und Fahrspaß entlang donnert.

Die Absatzzahlen von Nakedbikes mit großem Hubraum sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Diese Maschinen sprechen eine breite Zielgruppe an. Dazu gehören Fahrer, die sich vom puren Charakter dieser auf maximales Fahrervergnügen konzentrierten Maschinen angezogen fühlen. Sie suchen nicht nur aufregende Spitzenleistung, sondern legen auch großen Wert auf Komfort, Benutzerfreundlichkeit und ein markantes Design, das den Stolz auf ihr Motorrad widerspiegelt. Auch die Kosten spielen eine wichtige Rolle. Sicherlich kann ein Motorrad hier punkten, wenn es neben aufregender Leistung auch eine hochwertige Konstruktion und Verarbeitung zu einem angemessenen Preis bietet.

Seit Jahren sorgen die beliebten Performance-Naked-Maschinen von Honda für aufregenden Fahrspaß. Und das bei schlanken und leichten Proportionen und mit einer aggressiven Optik, die Herzen schneller schlagen lässt. Die im Jahre 2002 eingeführte und sehr fahraktive Hornet 900 sicherte sich in der Einliterklasse des Performance-Naked-Segments eine Führungsrolle. Zu den Erfolgsfaktoren gehörten das markante Hornet-Design, das leichte und gut ansprechende Handling und die kraftvolle Beschleunigung im mittleren Drehzahlbereich des modifizierten Motors der CBR900RR Fireblade. Inzwischen ist aber auch die Hornet 900 in die Jahre gekommen. Vor dem Hintergrund verschärfter Abgasvorschriften lag es daher nahe, die große Hornet von Grund auf neu zu konstruieren.

Entwicklungskonzept

Für die konzeptionelle Umsetzung des neuen Performance-Naked-Bikes verfolgte das Entwicklungsteam die Zielvorstellung einer Maschine, die ihr Leistungspotenzial unübersehbar ausstrahlt, indem sie schon im Stand schnell aussieht. Dabei sollte sich die Maschine beim lässigen Ritt durch die City genauso leicht und genussvoll fahren lassen wie auf kurvigen Landstraßen. Dazu kombinierte das Entwicklungsteam eine Reihe von kürzlich entwickelten und bewährten Antriebs- und Fahrwerkselementen, die in der Summe für absolute Spitzenleistung in einer kompakten Konfiguration stehen und einem breiten Fahrerspektrum Fahrspaß garantieren.

Im Verlauf der Skizzen- und Ideenphase konzentrierte sich das Team zusehends auf das Leitmotiv eines "Downtown Party Bike" und visualisierte das zu bauende Motorrad als "guten Kumpel", der immer mal wieder spontan bei seinen Freunden in der Stammkneipe auftaucht und hier bewundernde Blicke und Kommentare für seinen markanten Auftritt und die exzellente Ausstattung und Verarbeitung erntet, bevor er dann wieder mit donnerndem Motor das Weite sucht. Dafür wurde die thematische Klammer "Bar Star and Twist King" formuliert, um die Verbindung von starker Optik und realen Fahrleistungen auf den Punkt zu bringen.

Damit war das endgültige Leitmotiv für die Entwicklung der Maschine gefunden und das Team machte sich an die konkrete Entwicklungsarbeit. Das Ziel war eine kompakte Maschine mit mächtiger Einliter-Beschleunigung bei jedem Dreh des Handgelenks. Ein Bike, das sich auch im dichten Verkehr problemlos manövrieren lässt und jederzeit bereit ist, sein Leistungs- und Handlingpotenzial auf kurvigen Landstraßen zur Entfaltung zu bringen.

  • CB1000R Details

Neues Styling

Das scharfe Design der neuen CB1000R strahlt eine kompromisslose Dynamik aus und zieht mit einem unverkennbar muskulösen Auftritt sofort die Blicke auf sich. Die Optik steht ihrem Leistungspotenzial in nichts nach. Besonders aufmerksamkeitsstark ist die Verbindung aus rassigen Verkleidungselementen und plastisch herausgearbeiteten mechanischen Komponenten. Mit seiner coolen Linienführung erinnert das wilde "Bar Star" Design an eine große tief geduckte Raubkatze, die jederzeit zum Sprung auf ihre Beute bereit ist.

Diese aggressive Grundhaltung verdankt die CB1000R zu weiten Teilen dem Fast-Forward-Konzept mit der leicht vorgebeugten Position des Fahrers, der fast über dem dynamischen Reihenvierer zu sitzen scheint. Verstärkt wird dieses Image durch die kurze und schlanke Heckpartie sowie den großen, leicht nach vorn gewinkelten Kraftstofftank mit den angegliederten Seitenverkleidungen. Die Zylinderkopf- und Lichtmaschinendeckel aus Magnesium und die Aluminium-Schwingenaufnahmen demonstrieren selbstbewusst das Leistungspotenzial des Antriebs. Vernickelte Inbusschrauben säumen die Motordeckel und runden das Bild dieses kompakten Leistungspakets ab.


Die auffällig kurze und schlanke Sitz- und Heckpartie macht sichtbare Anleihen bei der gerade erst vorgestellten CBR1000RR Fireblade und deren Inspirationsquelle, dem MotoGP-Renner RC212V. Auf der neuen CB1000R sitzt der Fahrer näher am Steuerkopf als auf vergleichbaren Maschinen und praktisch vertikal über der Schwingenaufnahme. Dadurch rückt die Gewichtsverteilung der Maschine leicht Richtung Vorderrad und ermöglicht so eine noch bessere Handlichkeit auf kurvigen Strecken, die sportliche Fahrer nun einmal besonders gern voll auskosten.
In der minimalistischen Frontverkleidung der CB1000R sitzt ein neuer dreieckiger Multireflektorscheinwerfer mit markantem LED-Standlicht in der "Kinnpartie". Auf der Fahrerseite präsentiert ein volldigitales High-tech-Cockpit alle wesentlichen Informationen auf drei großen LCD-Anzeigen. Auch der Drehzahlmesser nutzt die LCD Technik in Form einer schnell reagierenden Balkenanzeige, die sich über die ganze Breite der kompakten Einheit zieht. Weiter unten fällt der Blick auf die mächtige Upside-Down-Vorderradgabel, die sich optimal mit der aggressiv gestylten einseitigen Einarm-Schwinge ergänzt. Die beiden 17-Zoll-Aluminiumelgen im 4-Speichen-Design lassen bereits im Stand den ungestümen Bewegungsdrang der Maschine spüren.

Was neben der starken Optik ins Auge fällt, ist das überaus kompakte Format der CB1000R, die eher wie eine mittelgroße Sportmaschine auftritt (und sich auch so fährt) als wie ein voll ausgewachsener Vertreter der Einliterklasse. Vom Sitz aus erreicht man mühelos mit den Füßen den Boden und die Hände greifen natürlich und ungezwungen auf Lenker und Bedienelemente. Der bequeme Sitz verjüngt sich nach vorne und geht sauber in die Seitenverkleidungen und die Schwingenaufnahmen aus Aluminium über. Das Ergebnis ist eine überaus angenehme Sitzposition auch und gerade auf längeren Strecken.

Hinter dem Fahrersitz trägt das solide Rahmenheck aus Aluminiumdruckguss einen ebenso komfortablen Soziussitz und auf der Unterseite eine aufmerksamkeitsstarke LED-Schlussleuchte. Kennzeichenhalter und Blinker sitzen ein ganzes Stück tiefer, sicher gehalten von einem schlanken Kunststoffträger.

  • CB1000R Details

M-F-K

Mass-Forward-Konstruktion

Damit die neue CBR1000R mit einem besonders scharfen und spontan ansprechenden Handling aufwarten kann, wurde sie von Anfang an als die leichteste, kompakteste und ausgewogenste Performance-Naked in ihrer Klasse konstruiert und erhielt eine Silhouette und Proportionen, wie man sie sonst nur bei Sportmaschinen der mittleren Hubraumklasse sieht. Wie bei den meisten Hochleistungsmaschinen, die Honda in letzter Zeit für das Straßensegment herausgebracht hat, spielt die optimale Massenzentralisierung auch hier eine wichtige Rolle für die spitzenmäßigen Fahrleistungen der CB1000R. Die schwereren Baugruppen, also speziell der Motor, die Hauptrahmenteile und die Auspuffanlage wurden so nah wie möglich um den Massenschwerpunkt der Maschine verlegt. Gleichzeitig wurden alle weiter von diesem Punkt entfernten Elemente besonders gewichtssparend konstruiert.